Herbst 2026 – Dzmitry Kalatsila

Dzmitry Kalatsila ist ein junger belarussischer Dirigent. Er begann im Alter von zwölf Jahren mit dem Musikunterricht (Cimbalom). Im Jahr 2020 schloss er sein Masterstudium an der Hochschule für Musik in Minsk ab und erhielt anschließend mit Auszeichnung eine Professur an derselben Akademie, wo er zudem ein Orchester leitete. Als Cimbalom-Spieler ist Dzmitry Preisträger von mehr als 15 Musikwettbewerben und Festivals. Während seines Studiums an der Musikakademie gewann er zahlreiche Wettbewerbe und erlangte dadurch Anerkennung nicht nur in seinem Heimatland, sondern auch international. Er trat mit Soloprogrammen in der Ukraine, Polen, Estland, der Slowakei, Serbien, Tschechien, Deutschland, Belgien, Frankreich und China auf. Mehr als 40 Mal war er als Solist mit verschiedenen Orchestern und Dirigenten zu hören.
Seine erste dirigentische Ausbildung erhielt er bei dem bedeutenden belarussischen Pädagogen und Dirigenten Pjotr Vandilovski. Seit 2024 studiert Dzmitry Orchesterleitung an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf in der Klasse von Prof. Rüdiger Bohn mit dem Hauptfach Klavier. Als Dirigent arbeitete Dzmitry mit folgenden Orchestern:
- Düsseldorfer Symphoniker
- Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz
- Neue Philharmonie Westfalen
- Duisburger Philharmoniker
- Satu Mare Philharmonic Orchestra
- Orchester der Robert Schumann Hochschule
- Orchester der Belarussischen Staatlichen Akademie für Musik
- Ostbayrisches Jugendsinfonieorchester
- Bergische Symphoniker
- Ensemble MusikFabrik
Im November 2025 war er musikalischer Leiter der Oper „El abismo de Dantes“ von Bastian Jorquera Figueroa. Als Assistent von Thomas Gabrisch wirkte er bei folgenden Opernproduktionen mit: F. Cavalli: „La Calisto“ (2025) und W. A. Mozart: „Le nozze di Figaro“ (2026).
Seit Ende 2025 ist Dzmitry Kalatsila Stipendiat des Deutschlandstipendiums und seit Januar 2026 – neuer musikalischer Leiter des traditionsreichen Zupforchesters „Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal e. V.“ (makoge).
frühere Dirigent*innen:
Frühjahr 2026 – Manuel Töws
Herbst 2025 – Kathrin Thea Hermann
Frühjahr 2025 – Louis Vandory
Winter 2025 – Selma Pleßke
Herbst 2024 – Louis Vandory
Frühjahr 2024 – Sebastian Gunkel
Herbst 2023 – Johannes Berndt
Sommer 2023 – Selma Pleßke
Frühjahr 2023 – Sebastian Gunkel
Herbst 2022 – Maximilian Leinekugel
Frühjahr 2022 – Sebastian Gunkel
Herbst 2021 – Vitali Alekseenok
Herbst 2020 – Sebastian Gunkel
