Herbstprojekt 2026 – klassische Besetzung und große Ambitionen

Nach einem heißen Sommer und einer langen Pause erwartet das Toneo ein baldiges Wiedersehen im kommenden Herbstprojekt 2026.

Dieses Mal wird unter dem belarussischen Dirigenten Dzmitry Kalatsila ein Programm zur Aufführung kommen, das ein klassisches Meisterwerk mit Musik des 20. Jahrhunderts kombiniert.

Den Auftakt macht Igor Strawinskys Pulcinella-Suite (1949) mit Auszügen aus dem gleichnamigen Ballett: eine Folge von Tänzen für Kammerorchester, die so tut, als seien sie Barockmusik, mit allerlei schrägen Klangeffekten. Sämtliche Bläser und Bässe dürfen mit Probespielstellen aus diesem Werk prahlen.

Darauf folgt das Fagottkonzert (1947) des hierzulande recht unbekannten Engländers Gordon Jacob. Den Solopart übernimmt der junge Fagottist Adrian Hörner, der derzeit bei den Niederrheinischen Sinfonikern spielt.

In der zweiten Hälfte wagt sich Toneo schließlich an Mozarts 41. Sinfonie, die den Beinamen „Jupiter“ trägt und in Umfragen unter Spitzendirigenten regelmäßig als eine der besten Sinfonien überhaupt heraussticht.

Abwechslungsreich, ambitioniert, auf hohem Niveau und mit Begeisterung für die Musik – diesem Motto hat sich Toneo München verschrieben. Im Werksviertel in München steht das Orchester am Sonntag, 11.10.2026, um 19:00 Uhr im Technikum auf der Bühne. Dort präsentiert es in kleiner Besetzung das Abschlusskonzert einer intensiven Probenphase.

Karten für das Konzert gibt es zu 12€ / 25€ unter Tickets oder direkt an der Abendkasse.